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Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Schutzmauern, die anderen Windmühlen.

Aus China

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Nutzen statt Besitzen. Auf dem Weg zu einer ressourcenschonenden Konsumkultur.

Um den Verbrauch natürlicher Ressourcen wesentlich zu reduzieren, reichen technologische Innovationen nicht aus. Vielmehr bedarf es als Ergänzung einer zweiten, gleichrangigen Strategie: Konsumgüter müssen länger in der Nutzungsphase gehalten werden und Dienstleistungen, die ein „Nutzen statt Besitzen“ bzw. ein „Nutzen statt Verbrauchen“ fördern, müssen ausgebaut werden. Das gemeinschaftliche Nutzen von Produkten sowie neue Vermietungs- und Teilmodelle bergen das Potenzial, Ressourcen zu schonen.

Das Ziel der Kurzstudie war es:

  1. Ressourceneffizienzpotenziale von „Nutzen statt Besitzen“-Formen zu beschreiben,
  2. Eckpunkte für eine Kommunikationsstrategie für die Verbreitung der Idee und von Formen des „Nutzen statt Besitzen“ zu benennen und
  3. Handlungsempfehlungen für die Politik und weitere Akteure aufzuzeigen sowie Forschungsbedarfe zu identifizieren.

Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der Arbeitspakete (APs) folgende Schritte gegangen:

AP 1: Ein Überblick über die ganze Bandbreite an „NsB“-Konstellationen wurde aufgezeigt (in Kooperation mit NABU).

AP 2: Aus der Bandbreite unterschiedlicher „NsB“-Formen wurden bestimmte Fallbeispiele kriteriengestützt ausgewählt und hinsichtlich ihres Ressourcenverbrauchs und ihrer -effizienzpotenziale untersucht. Folgende Fragestellungen wurden dabei u.a. qualitativ bearbeitet: Welche Formen des „NsB“-Ansatzes besitzen die höchsten Potenziale zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs? Führen diese Nutzungsmuster tatsächlich zu einem geringen absoluten Ressourcenverbrauch bzw. in welchem Umfang sind Rebound-Effekte zu erwarten? 

AP 3: Auf der Basis von acht Interviews wurden Eckpunkte einer Kommunikationsstrategie herausgearbeitet, die geeignet sind, „NsB“-Formen zu verbreiten und die Idee des „NsB“ zu kommunizieren, so dass sie ein positives Image erhält. Dazu gehörte die Bestimmung zielgruppenorientierter Konzepte und erfolgversprechender Kommunikationsstrategien bzw. Kampagnen?

AP 4: Experten-Workshop zur Diskussion und Validierung der Ergebnisse sowie zur Formulierung von Handlungsempfehlungen für die Politik und mögliche Forschungsfragen in Bezug auf das Themenfeld "Nutzen statt Besitzen".

Die Projektergebnisse sind in einer Broschüre der Schriftenreihe Ökologie der Heinrich Böll Stiftung veröffentlicht. Die Kurzstudie dokumentiert die Arbeitsergebnisse aus den APs, gibt Handlungsempfehlungen und zeigt Forschungsbedarfe auf. Sie steht unter www.boell.de/oekologie/marktwirtschaft/oekologische-marktwirtschaft-studie-nutzen-statt-besitzen-15926.html zum Download bereit. Die Abschlussveranstaltung ist unter dem gleichen Link online nachverfolgbar.

Weitere Informationen

Weitere Informationen zu der Kurzstudie sowie zu dem Download-Link finden Sie unter:
www.boell.de

Auftraggeber:
Heinrich-Böll-Stiftung e.V.
www.boell.de 

Projektpartner: 
Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
www.wupperinst.org

NABU Deutschland
www.nabu.de