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Miss alles, was sich messen lässt, und mach alles messbar, was sich nicht messen lässt.

Galileo Galilei (1564–1642), italienischer Naturforscher und Astronom

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Was Nachhaltigkeit bedeutet

Nachhaltige Entwicklung bedeutet – einfach gesagt: „Wenn nachher nicht weniger da ist als vorher!“

Nachhaltigkeitsdreieck (Drei-Säulen-Modell):

Nachhaltiges Wirtschaften und damit auch nachhaltiges Unternehmertum bedeutet aber eigentlich noch mehr: Wenn nachher mehr da ist als vorher! Denn: Unternehmer/innen wollen Mehr-Wert schaffen, dafür sind sie da, dafür treten sie an. Werte schaffen, Werte erhalten – aber doch nicht Werte vernichten! Da Nachhaltiges Wirtschaften aber im globalen Kontext zu betrachten ist, ist es nicht immer einfach zu definieren, wann Werte entstehen und wann welche vernichtet werden. Die harte Nachhaltigkeit wird sich aber daran messen lassen müssen, ob es ganzheitlich und/oder lebenszyklusweit betrachtet „mehr“ oder zumindest „nicht weniger“ geworden ist. Dies sollten wir uns immer bewusst sein, denn diese unsere Erde mit allen Quellen und Senken gibt es nur einmal.

Weiche Nachhaltigkeit ist dagegen einfacher: der Weg ist das Ziel – nachhaltiger werden ist der Anspruch! Unternehmen und Organisationen machen sich seit vielen Jahren an allen Orten auf unterschiedliche Wege – und erreichen unterschiedliche Ziele und Veränderungen. Kurz: sie werden Stück für Stück nachhaltiger – und das ist gut so! Jeder Weg, jeder Anspruch ist individuell – und sollte sich immer mal wieder an der harten Nachhaltigkeit, aber auch am Markt, im Wettbewerb und an dem eigenen Vermögen oder der akzeptablen Veränderungsgeschwindigkeit messen lassen. 

Lesetipp

Zum Thema Nachhaltigkeit können Sie auf umfangreiche Literatur zugreifen. Zur grundlegenden Begriffsein-ordnung möchten wir Sie hier besonders hinweisen auf:

Grober, Ulrich: Die Entdeck-ung der Nachhaltigkeit. Kulturgeschichte eines Begriffs, Kunstmann, München 2010

Mehr Hinweise finden Sie auch unter:

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