Selbstbewertungen nach dem EFQM-Modell oder dem Sustainable Excellence Ansatz
Selbstbewertungen nach dem EFQM-Modell oder dem Sustainable Excellence Ansatz sind für Unternehmen oder Organisationen geeignet, die sich auf den Weg zu einer exzellenten Wirtschaftsweise begeben und dazu ihren Status Quo und ihre Stärken und Verbesserungspotenziale erheben wollen.
Das EFQM-Modell ist das führende europäische Modell für Total Quality Management.
Die Excellence Philosophie beruht auf acht Grundkonzepten, die die Erfolgsfaktoren für exzellentes Wirtschaften darstellen:
- Ergebnisorientierung
- Ausrichtung auf den Kunden
- Führung und Zielkonsequenz
- Management mittels Prozessen und Fakten
- Mitarbeiterentwicklung und ?beteiligung
- Kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung
- Entwicklung von Partnerschaften
- Soziale Verantwortung (auch zu übersetzen mit Corporate Social Responsibility oder Nachhaltigkeit)
EFQM-Modell für Excellence
Um Unternehmen und Organisationen auf dem Weg zu Excellence bewerten zu können, ist in den 90er Jahren das EFQM-Modell für Excellence entwickelt und seitdem mehrfach weiterentwickelt worden (u.a. unter Mitarbeit von Trifolium, siehe Sustainable Excellence Team). Das EFQM-Modell besteht aus 9 verschiedenen Kriterien: Fünf sogenannten Befähiger- und vier Ergebnis-Kriterien. Zu diesen Kriterien gibt es jeweils Teilkriterien und Ansatzpunkte. An diesem Modell orientiert, erfolgt entweder die interne Selbstbewertung oder auch eine externe Bewertung, wenn es z.B. um die Vergabe des Ludwig-Erhard-Preises oder des European Excellence Awards geht.
RADAR-Bewertungsmethodik
Innerhalb des EFQM-Modells wird zur Bewertung die sogenannte RADAR-Methodik angewandt.
Results (Ergebnisse): Welche Ergebnisse/Ziele sollen erreicht werden? Wie sind die Ergebnisse? Welche Trends zeigen sich? Wie steht man im Vergleich zu anderen? Ist bekannt, warum sich diese Ergebnisse einstellen?
Approach (Vorgehen): Wie sieht eine fundierte und integrierte Vorgehensweise zum Erreichen der Ziele aus?
Deployment (Umsetzung): Wie ist die Vorgehensweise umgesetzt worden?
Assessment und Review (Bewertung und Überprüfung): Werden die Ergebnisse gemessen? Wird aus den Ergebnissen gelernt? Werden die Vorgehensweisen verbessert oder die Ziele angepasst?
Instrumente
Als Methodik kommen verschiedene, angepasste oder standardisierte Erhebungs- und Bewertungsbögen zum Einsatz. Diese werden in der Regel im Rahmen eines Workshops zusammengetragen und die Einzelergebnisse werden zu einem Konsens verdichtet. Am Ende stehen in der Regel eine Sammlung von Stärken und Verbesserungspotenzialen und ein erster Maßnahmenkatalog.
Sustainable Excellence
Selbstbewertungen nach dem Sustainable Excellence Ansatz werden analog denen nach dem EFQM-Modell durchgeführt. Der Sustainable Excellence (SusEx) Ansatz basiert auf dem EFQM-Modell, integriert zusätzlich aber Aspekte des nachhaltigen Wirtschaftens.
So können nachhaltigkeits- und EFQM-orientierte Unternehmen und Organisationen ihren spezifischen Status Quo, ihre spezifische Nachhaltigkeitsleistung umfassender analysieren und bewerten. Selbstbewertungen nach dem EFQM-Modell oder dem Sustainable Excellence Ansatz können auch für Geschäftsprozesse angewandt werden und damit die prozessorientierte Ausrichtung eines Unternehmens oder einer Organisation unterstützen.
Das SusEx-Team/Die Sustainable Excellence Group
Die seit etwa fünf Jahren bestehende Sustainable Excellence Group umfasst im engeren eine Arbeitsgruppe aus Beratern, Angestellten und Unternehmen.
SEG und im weiteren eine lose Gruppe von ca. 20 bis 40 Personen und Unternehmen, die in einem regelmäßigen Austausch zu Sustainable Excellence und zur Weiterentwicklung des EFQM-Modells stehen.
Das SusEx-Team ist ein Zusammenschluss innerhalb der SEG von drei Beratungsinstitutionen, die Unternehmen und Organisationen einen umfassenden Service zum Thema Sustainable Excellence bieten möchten.
Weitere Infos zum SusEx-Team unter www.susex-team.de.



